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Botswana

One of the World’s Most Beautiful Wildernesses

Wildnis, Weite und ursprüngliche Natur

Botswana gehört zu den faszinierendsten Wildnisgebieten Afrikas. Das etwa so grosse Land wie Frankreich zählt nur rund 2,2 Millionen Einwohner – und bietet dadurch Raum für weite, ursprüngliche Landschaften und eine beeindruckende Vielfalt an Tieren. Vom wasserreichen Okavango Delta über die unendlichen Weiten der Kalahari bis zu den Salzpfannen von Makgadikgadi und den Wildnisgebieten des Chobe: Botswana ist ein Land voller Gegensätze und natürlicher Schönheit. Ein Land, in dem die Wildnis noch ihren eigenen Rhythmus bestimmt.

Okavango Delta

Lass dich verzaubern

Tief im Herzen Botswanas liegt eine der faszinierendsten Wildnislandschaften Afrikas: das Okavango Delta. Ein einzigartiger Ort, an dem Wasser und Wüste aufeinandertreffen und jedes Jahr eine aussergewöhnliche Welt aus Lagunen, Inseln, Palmen, Papyrus und weiten Ebenen entstehen lassen.

 

Der Okavango River entspringt im Hochland Angolas und fliesst über Hunderte Kilometer nach Botswana. Hier verliert sich sein Wasser nicht im Meer, sondern breitet sich mitten in der Kalahari aus. So entsteht das grösste unberührte Binnendelta der Welt – eine faszinierende Lebensader inmitten einer trockenen Landschaft.

 

Das Delta umfasst unterschiedliche Lebensräume und bekannte Wildnisgebiete wie das Moremi Game Reserve und die Regionen Khwai und Xakanaxa, die für ihre aussergewöhnliche Tierwelt bekannt sind. Elefanten ziehen durch die Wasserwege, Flusspferde liegen in den Lagunen, während Löwen, Wildhunde und andere Raubtiere die Inseln und Ebenen durchstreifen.

 

Das Okavango Delta ist mehr als eine aussergewöhnliche Tierwelt. Es ist eine Landschaft voller Kontraste: Wasser und Sand, üppiges Grün und trockene Weite, Bewegung und Stille.

 

Ein Ort, an dem die Natur ihren eigenen Rhythmus bestimmt.

Kalahari

Weite, Stille & uralte Weisheiten

Die Kalahari ist eine Landschaft der Weite und der erstaunlichen Gegensätze. Helle, fast weisse Sandflächen, weite Grasländer, Dünen und endloser Himmel prägen grosse Teile Botswanas. Auf den ersten Blick wirkt die Landschaft karg und still – doch unter ihrer scheinbaren Leere verbirgt sich eine erstaunliche Vielfalt des Lebens.

 

Die Gräser der Kalahari speichern über ihre Wurzeln Kohlenstoff im Boden – ein stiller, aber faszinierender Beitrag der Natur zum Klimageschehen.

 

Hier begegnet man Oryx, Springböcken, aber auch Erdmännchen,  und – mit etwas Glück – Löwen und braue Hyänen. Nach den Regenfällen verändert sich die Landschaft beinahe über Nacht: Gräser spriessen, Wildtiere sammeln sich und die Kalahari erwacht zu neuem Leben.

 

Mark und Delia Owens machten in ihrem Buch The Cry of the Kalahari eindrücklich auf die Folgen aufmerksam, die Zäune für die grossen Tierwanderungen Botswanas hatten. Traditionelle Wege von Zebras und Gnus wurden durch Vieh- und Veterinärzäune unterbrochen – mit dramatischen Folgen für die Tiere. Heute kehren einige dieser Wanderungen zurück. Im Gebiet der Makgadikgadi Pans ziehen wieder zehntausende Zebras und Gnus über hunderte Kilometer durch die offene Landschaft. Gleichzeitig setzen sich Naturschutzorganisationen, Wissenschaftler, lokale Gemeinschaften und die botswanischen Behörden dafür ein, wichtige Wanderkorridore zu erhalten und wieder zu öffnen.

 

Denn Wildnis braucht Raum. Und wandernde Tiere brauchen die Freiheit, ihren eigenen Wegen zu folgen.

 

Doch die Kalahari erzählt nicht nur eine Geschichte von Tieren und Landschaft. Seit Jahrtausenden ist sie Heimat der San, deren Wissen über Pflanzen, Tiere, Spuren, Wasser und die Rhythmen der Natur über Generationen weitergegeben wurde. Eine Begegnung mit den San kann einen anderen Blick auf die Wildnis eröffnen: eine Welt, in der Natur nicht einfach Landschaft ist, sondern Lebensraum, Lehrer und Teil des täglichen Lebens.

 

Die Kalahari lädt nicht dazu ein, sie schnell zu durchqueren. Sie lädt ein, innezuhalten, zuzuhören und die Weite zu erfahren.

Chobe Nationalpark

Chobe – Fluss, Savannen & geflutete Ebenen

Savuti – die wechselhafte Wildnis

Die legendären Savuti Marshes sind heute keine dauerhaften Sümpfe mehr. Der Savuti-Kanal führt nur unregelmässig Wasser und verändert damit immer wieder die Landschaft. Weite Savannen, trockene Ebenen und verstreute Wasserstellen prägen das Gebiet – und ziehen eine beeindruckende Vielfalt an Wildtieren an.

In der Trockenzeit konzentriert sich das Wild an den verbliebenen Wasserstellen. Elefanten, Büffel, Antilopen und zahlreiche andere Tiere finden sich dort ein; auch die berühmten Savuti-Löwen, die durch die Dokumentarfilme von Derek und Beverly Joubert internationale Bekanntheit erlangten, gehören zu diesem besonderen Ökosystem.

 

Linyanti – grüne Wildnis fernab der Massen

Das Linyanti-Gebiet bildet eine faszinierende Sumpf- und Flusslandschaft im abgelegenen Nordwesten des Chobe Nationalparks. Der Kwando River speist die Linyanti-Sümpfe und schafft ein grünes Mosaik aus Wasserläufen, Lagunen, Inseln und offenen Ebenen.

Abseits der stärker besuchten Chobe Riverfront findet sich hier eine ruhige und ursprüngliche Wildnis – Lebensraum für Elefanten, Büffel, Flusspferde, Wildhunde und grosse Raubkatzen.

 

Chobe – Fluss und grosse Elefantenherden

Weiter östlich fliesst der Chobe River entlang der nördlichen Grenze des Nationalparks. Die Flusslandschaft ist berühmt für ihre aussergewöhnlich grossen Elefantenherden, die besonders in der Trockenzeit an den Fluss ziehen – ein Schauspiel, das selbst erfahrene Safari-Reisende staunen lässt.

Doch der Chobe bietet weit mehr als Elefanten: grosse Büffelherden, Flusspferde und Krokodile leben im und am Wasser, während Löwen, Leoparden, Antilopen und eine beeindruckende Vogelwelt die angrenzenden Savannen bevölkern.

Makgadikgadi

Salz, Weite & ein Himmel voller Sterne

Die Makgadikgadi-Salzpfannen gehören zu den eindrucksvollen Landschaften Botswanas. Weit und nahezu grenzenlos erstrecken sich die hellen Salzflächen bis zum Horizont – eine Landschaft von fast surrealer Schönheit und grosser Stille.

 

Während die Pfannen einen Grossteil des Jahres trocken liegen, kann der Regen sie in riesige, flache Seen verwandeln. Dann erwacht die Landschaft: Zebras und Gnus ziehen durch die Grasländer, Flamingos und andere Zugvögel finden sich in grosser Zahl ein, und plötzlich wird aus der scheinbaren Leere eine lebendige Bühne der Natur.

 

Und wenn die Sonne untergeht, zeigt sich Makgadikgadi von einer ganz anderen Seite. Fernab von Städten und künstlichem Licht liegt die Landschaft unter einem klaren, funkelnden Sternenhimmel – weit, still und beinahe grenzenlos.

 

Ein Ort, an dem die Weite der Landschaft und die Weite des Himmels miteinander verschmelzen.

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