Zimbabwe
Zimbabwe – eine Welt voller Wunder
Zimbabwe ist ein Land der grossen Kontraste – von den tosenden Victoriafällen und dem mächtigen Zambesi über die weiten Ebenen Hwanges bis zu den bizarren Felslandschaften der Matobo Hills und den ursprünglichen Weiten des Gonarezhou. Dazu kommen der Karibasee, die Eastern Highlands und eine bemerkenswerte Vielfalt an Landschaften und Tierwelten.
Was Zimbabwe besonders macht, ist die Kombination aus ursprünglicher Wildnis, faszinierender Geschichte und herzlicher Gastfreundschaft. Ob auf Safari, zu Fuss, auf dem Wasser oder bei einer der zahlreichen Adrenalin-Aktivitäten rund um die Victoriafälle – Zimbabwe bietet viele Möglichkeiten, Afrika aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.
Victoria Falls
Die Magie und Kraft der Natur
Unterhalb der mächtigen Victoriafälle tost das Wasser im Boiling Pot, bevor sich der Zambesi seinen Weg durch die Batoka-Schlucht bahnt. Und auch Victoria Falls selbst ist ein «Boiling Pot»: Hier treffen Reisende, Safari-Gäste und Menschen aus der ganzen Region aufeinander. Aus diesem lebendigen Zusammenspiel ist das touristische Zentrum dieser Region entstanden.
Rund um die Fälle gibt es viel zu erleben – von entspannten Sunset Cruises und Helikopterflügen über den traditionellen English Tea im ehrwürdigen Victoria Falls Hotel bis zu Adrenalin pur beim Wildwasser-Rafting, Bungee-Jumping oder Ziplining. Wer es ruhiger mag, erkundet den Zambesi bei einer Kanufahrt oder lässt den Tag bei einem guten Essen und lokalen Spezialitäten ausklingen – begleitet von Trommeln und Tanz.
Auch Golfer kommen auf ihre Kosten: Auf dem 18-Loch-Platz von Elephant Hills kann es durchaus passieren, dass ein Elefant seinen eigenen Weg über den Platz nimmt.
Von eleganten Hotels im Zentrum über Lodges am Fluss und Unterkünfte mit Blick auf ein Wasserloch bis hin zu kleinen, charmanten Gästehäusern bietet Victoria Falls eine überraschende Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten.
Victoria Falls ist mehr als ein Wasserfall – es ist ein Ort, an dem Natur, Abenteuer, Begegnung und afrikanische Lebensfreude zusammenkommen.
Lake Kariba
Eine schimmernde Weite aus Wasser
Ende der 1950er-Jahre wurde der Zambezi bei Kariba aufgestaut und schuf einen der grössten künstlichen Seen der Welt. Rund 280 Kilometer lang und bis zu 30 Kilometer breit, erstreckt sich Lake Kariba heute entlang der Grenze zwischen Zimbabwe und Zambia.
Für die Batonga, die seit Generationen im Zambezi-Tal lebten, bedeutete der Bau des Staudamms den Verlust ihrer Heimat. Der Zambezi war für sie weit mehr als ein Fluss – er war Teil ihrer Kultur, ihrer Geschichte und ihrer spirituellen Welt. Bis heute erinnert die Legende des Nyami Nyami, des Flussgeistes der Batonga, an diese tiefe Verbindung.
Als das Wasser stieg, wurden zahlreiche Tiere auf den Inseln eingeschlossen. “Operation Noah” wurde gestartet, um die eingeschlossenen Tiere zu retten. Mehr als 6’000 Tiere – von Elefanten und Nashörnern bis hin zu Antilopen, Löwen und unzähligen kleineren Tieren – konnten geborgen und viele davon später im Matusadona National Park wieder angesiedelt werden.
Heute ist Lake Kariba eine faszinierende Verbindung von Wasser und Wildnis. Elefanten, Büffel, Wasserböcke und zahlreiche weitere Antilopen kommen an die Ufer. Löwen und Leoparden durchstreifen die umliegende Wildnis, während Flusspferde und Krokodile im und am See leben. Eine vielfältige Vogelwelt begleitet das Leben auf und am Wasser. Hausboote, Fischer und Safari-Boote teilen sich den gewaltigen See – eine Landschaft, die trotz ihrer bewegten Entstehung wieder zu einem wichtigen Lebensraum für Mensch und Tier geworden ist.
Die grossen Wildnisgebiete
Natur ohne Grenzen
Hwange Nationalpark
Mit rund 14’650 km² ist Hwange der grösste Nationalpark Zimbabwes und bekannt für seine aussergewöhnlich grosse Elefantenpopulation. Die Landschaft am Rand des Kalahari-Beckens ist geprägt von offenen Savannen, weiten Grasflächen sowie Teak- und Mopane-Wäldern. Rund 100 Säugetier- und fast 400 Vogelarten sind hier zu Hause, darunter Löwen, Leoparden, Büffel, Afrikanische Wildhunde, Giraffen sowie seltene Roan– und Sable-Antilopen.
Eine Besonderheit Hwanges ist das Wasser. Während der langen Trockenzeit gibt es kaum natürliche Oberflächengewässer. Wasser wird deshalb an zahlreichen Wasserstellen aus dem Grundwasser gepumpt – und zieht vor allem in den trockenen Monaten grosse Elefantenherden und andere Wildtiere an. Mit Beginn der Regenzeit verteilen sich die Tiere wieder weit über die Landschaft und einige Elefanten wandern über die Grenzen nach Botswana – denn die Wildnis kennt keine Grenzen.
Hwange ist Weite, Wildnis und Elefantenland – und ein Ort, an dem sich die Dynamik der Natur besonders eindrücklich beobachten lässt.
Mana Pools
Wo der Zambezi die Wildnis prägt
Mana Pools liegt im Norden Zimbabwes am Zambezi, gegenüber von Zambia. Der Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist bekannt für seine unberührte Flusslandschaft, die saisonalen Überschwemmungsflächen und die aussergewöhnlich intensive Tierbeobachtung.
Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Antilopen sind hier zu Hause. Besonders faszinierend sind die Elefanten, die sich auf die Hinterbeine stellen, um die Früchte und Blätter der hohen Albida-Bäume zu erreichen. Löwen, Leoparden und Wildhunde durchstreifen ebenfalls die Region.
Was Mana Pools besonders macht, ist die Möglichkeit, zu Fuss mitten in dieser Wildnis unterwegs zu sein. Ohne die Begrenzung eines Fahrzeugs wird die Landschaft unmittelbar spürbar – jeder Schritt, jedes Geräusch und jede Bewegung wird Teil des Erlebnisses.
Mana Pools ist Wildnis in ihrer ursprünglichsten Form – weit, still und intensiv.
Zimbabwe - mehr zu entdecken
Historisches Erbe, koloniale Spuren und einzigartige Felsen
Matobo Hills
Eine faszinierende Landschaft aus riesigen Granitfelsen, sanften Hügeln und uralten Felsmalereien. Die Matobo Hills sind kulturell und landschaftlich aussergewöhnlich – und Heimat von Nashörnern, Leoparden und einer vielfältigen Tierwelt.
Great Zimbabwe
Die imposanten Ruinen von Great Zimbabwe erzählen von einem mächtigen afrikanischen Königreich, das zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert florierte. Die steinernen Mauern und Türme gehören zu den bedeutendsten historischen Zeugnissen südlich der Sahara.
Eastern Highlands
Grüne Berge, kühle Höhenlagen, Tee- und Obstplantagen, Wasserfälle und weite Ausblicke prägen die Eastern Highlands. Eine völlig andere Seite Zimbabwes, ideal zum Wandern, Entdecken und Durchatmen – und auch zum Golfspielen.
Der Leopard Rock Golf Resort liegt spektakulär inmitten dieser Berglandschaft. Der 18-Loch-Platz zählt zu den schönsten Golfplätzen Afrikas und verbindet anspruchsvolles Golf mit einer aussergewöhnlichen Landschaft.
Ideal für alle, die Safari mit Natur, Aktivität und etwas ganz Besonderem verbinden möchten.
Gonareszhou Nationalpark
Der Name Gonarezhou bedeutet „Ort der Elefanten“. Mehr als 8’000 Elefanten ziehen durch die weiten, ursprünglichen Landschaften des Parks – eine der eindrucksvollsten und zugleich unbekanntesten Wildnisregionen Zimbabwes.
Die markanten Chilojo Cliffs und die tief eingeschnittene Chilojo Gorge prägen die Landschaft und bieten spektakuläre Ausblicke über die unberührte Wildnis. Gleichzeitig steht Gonarezhou für aussergewöhnliches Engagement im Naturschutz: Gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften wird daran gearbeitet, Wildtiere und ihre Lebensräume langfristig zu schützen und gleichzeitig die Menschen rund um den Park einzubeziehen.
